Depots von Liebhabern & Spezialisten
Die Lausanner Sammlung besteht aus vielen Schenkungen und Nachlässen. Grundstock war die Privatsammlung von Jean-Pierre Pastori, die Bücher, Zeitungsartikel und anderes umfasst. Über die Jahre kamen Schenkungen aus dem Archiv des Béjart Ballett Lausanne, von Philippe Braunschweig, Gründer des Prix de Lausanne, vom SBTG (Schweizerischer Berufsverband für Tanz und Gymnastik), Basler Ballett oder den Berner Tanztagen, Teilnachlässe und Beiträge von bekannten Schweizer Tanzschaffenden und Sammlern hinzu wie Herta Bamert, Vladimir Brosko und Frédéric Stebler, Jean Deroc, Jorge Donn, Marianne Forster, John Geissler, Peter Heubi, Michel Perret, Claude Perrottet, Trudi Schoop, Susana y José, Anne Woolliams, u.a. Die jüngste Schenkung an das Schweizer Tanzarchiv ist ein grosser Nachlass von Sigurd Leeder sowie der private Nachlass von Maurice Béjart.
Das Zürcher Archiv umfasst audiovisuell aufgezeichnete Werke von vielen wichtigen Tanzschaffenden der Schweiz seit den 1980er Jahren. Gemeinsam mit den Choreografinnen und Choreografen werden die Originalbänder bewertet und eine Auswahl zur Konservierung getroffen. Kompanien und Tanzschaffende werden beraten, wie sie ihre Werke am besten aufzeichnen. Zur Förderung einer sinnvollen Archivierung werden alljährlich sechs Preise für die Aufzeichnung einer Produktion vergeben.
Der Preis für Videodokumentation soll den Tanzschaffenden professionelle Videoaufnahmen ihres Schaffens ermöglichen. Bedingung ist, dass die technischen Richtlinien des Schweizer Tanzarchivs eingehalten werden und ein Master direkt in das Archiv integriert wird. Pro Saison werden von der Jury aus der deutschen und welschen Schweiz sechs PreisträgerInnen ausgewählt. Hier finden Sie die Liste der bisher geförderten Produktionen:
PreisträgerInnen seit 2007:
Saison 2012/2013
Laura Kalauz: Wild thing
Marcel Leemann
Martin Schick: Not my piece
Nadine Fuchs & Marco Delgado / Delgado Fuchs: HorsetailKnickerbelt
Rudi van der Merwe
Saison 2011/12
Adina Secrétan/ Le Projet Maurice Thornay: Hänsel et Gretel
Corinne Rochet und Nicholas Pettit/ Compagnie Utilité Publique: Hakama
Katharina Vogel: Black song - a celebration of the unknown
Linda Magnifico/ Kompanie DysoundBo: Wawe-s
Marie-Caroline Hominal: Bat
Marisa Godoy/ Oona Project: All we need
Saison 2010/11
YoungSoon Cho Jaquet/NUNA «Romanesco» (Lausanne)
Eugénie Rebetez Wiederaufnahme von «Gina» (Jura)
Yann Marussich Performances während der Residenz im Théâtre du Grütli (Genf)
Cornelia Lüthi/halsundbeinbruch «autsch» (Zürich)
Simone und Monika Truong «Overseas 2010» (Zürich)
Marion Ruchti «Zone out» (Bern)
Saison 2009/10
Felix Duméril/Catherine Habasque «Entre nous» aus der Reihe L’Experience
Christoph Leuenberger/White Horse Collective «Romance»
Susanne Müller-Nelson/Paolo Cingolani «Endspiel»
Massimo Furlan/Compagnie Numéro 23 prod. «1973»
PiccoliProduction/Simone Blaser & Bruno Catalano «brief encounters»
Barbara Schlittler «Fantasmes & Phasmes»
Saison 2008/09
Bea Nichele Wiggli Be Willie «Das drei Schwestern Projekt»
Jessica Huber «slightly lost»
inFlux: Lucia Baumgartner «Rei Aliena»
Cindy van Acker «Antre»/«Nodal»
MELK.PROD: Marco Berettini «Clean/Décline»
La Dernière Tangente «Wind, Wasser, Stahl»
Saison 2007/08
Beweggrund/Anna Röthlisberger «Pez y Pescado»
Cornelia Huber «Mehr Zeit zum Leben 1»
Hideto Heshiki «Stereo – The Madness of Lenient Continuity»
Jean Marc Heim «Flagrant Delhi»
Nicole Seiler «Ningyo»
Compagnie 7273 , Laurence Yadi, Nicolas Cantillon «LaiLaiLai»
